Kräftiges Kirschrot im Glas mit fast schon schwarzen Reflexen, dicht und unheimlich Konzentrierte Farbe. An der Glaswand hält sich der Wein regelrecht fest und erst nach einer kurzen Weile löst er sich ganz langsam und zieht feste Kirchenfenster.
Dem Wein tut ein großes breites Glas sehr gut, da kommt er wunderbar zur Entfaltung und kann sich entsprechend seiner Konzentration ausbreiten. In der Nase verspricht er uns eine unheimliche Saftigkeit. Sofort strömen Aromen von Schattenmorellen, Amarenakirschen und leichten Kräuternoten in die Nase. Nach ein wenig Lüften gibt er so richtig Gas. Süßes Kirschgebäck, gepaart mit Schokolade, Lavendel, Salbei und kräftigen Beerennoten. Beim ersten Schluck füllt er direkt den Mund aus und hinterlässt nach dem Schlucken einen enorm langen und präsenten Abgang. Kirschjoghurt, Vanille, wieder die ganze Kräuterpalette und trotzdem nicht sättigend sondern frisch und animierend. Lust auf den nächsten Schluck kommt sofort.
Speisenempfehlung: Hirsch, Wild allgemein, Pilze, Nudeln, Johannisbeeren, Salbei
Pablo Gonzalez